ESSENZ DES NINJUTSU
Historische Kampfkunst

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ESSENZ DES NINJUTSU

Ninjutsu ist mehr als eine Kampftechnik – es ist eine traditionelle und zugleich zeitlose Kunst der Selbstverteidigung, deren oberstes Ziel das eigene Überleben und die Vermeidung von Schaden ist.

Kampfkunst aus dem Erbe der japanischen Krieger

Das Spezialgebiet Ninjutsu ist ein wichtiger Bestandteil der japanischen Kriegskunst Bujutsu. Bujutsu, die Kriegskunst der frühen japanischen Krieger, bedeutet wörtlich ‚Kunst des Kämpfens‘ und bildet den Oberbegriff für die vielfältigen Techniken der Bushi (Krieger). Ninjutsu und Bujutsu stehen in engem Zusammenhang, ergänzen sich gegenseitig und verkörpern gemeinsam die Essenz der alten japanischen Kampfkünste sowie die wirkungsvollsten Strategien und Techniken der Samurai und Ninja.

Die Samurai strebten zweifellos nach hohen Idealen. Ihr Weg war oft geprägt vom Streben nach Ehre, einem guten Ruf und einem ehrenvollen Tod. Im Gegensatz dazu lag der Fokus der Ninja auf Überleben, Informationsgewinnung und Handeln im Verborgenen. Während die Samurai ihre Ehre im offenen Kampf suchten, errangen die Ninja ihre Siege im Verborgenen – durch gezielte, unsichtbare Eingriffe, die den Verlauf ganzer Kriege verändern konnten, ohne Spuren zu hinterlassen. Überleben verlangte mehr als Kraft und Angriff – es brauchte Strategie, Geschick und Verborgenheit.

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Wo Licht ist, ist auch Dunkel. Manche Dinge sind nicht so wie sie scheinen.

Historische Kampfkunst der japanischen Krieger

Die Ursprünge des Ninjutsu liegen im Verborgenen der Geschichte. Es war keine einzelne Kampfkunst, sondern ein umfassender Weg, der Kampf, Überleben, Flucht, Psychologie, Spionage und Täuschung miteinander verband. Teile dieses Wissens lassen sich auf die Yamabushi zurückführen, deren spirituelle Lehren und asketische Lebensweise die Entwicklung des Ninjutsu nachhaltig prägten.

Obwohl Ninjutsu seinen Ursprung eindeutig in Japan hat, nahm es im Laufe der Jahrhunderte Einflüsse aus chinesischen militärischen Spionage- und Aufklärungstechniken auf. Der Austausch zwischen China und Japan beschränkte sich nicht nur auf Gelehrte und Mediziner, sondern umfasste auch Krieger, Strategen und geheime Netzwerke.

Zur Zeit der chinesischen Triadengesellschaften 三合會 („Vereinigung von Himmel, Erde und Mensch“) entstanden Clanstrukturen, die Wissen, Strategien und Kampftechniken über Ländergrenzen hinweg weitergaben. Auf diesem Weg gelangten viele dieser Erkenntnisse zu den Kōga-Clans auf Honshū, die sich zu einem bedeutenden Zentrum zahlreicher Ninja-Ryū entwickelten.

Ein Ryū bestand meist aus mehreren Dutzend Genin, den operativen Agenten, und wurde von drei Jōnin geführt. Diese Anführer konnten je nach politischer Lage ausgetauscht oder abgesetzt werden – Loyalität und Macht waren nie von Dauer.

Mit den sogenannten Schwertjagden begann die systematische Verfolgung des Ninjutsu. Viele Clans zerfielen, ganze Familien wurden ausgelöscht und zahlreiche Ryū gingen verloren. Einige wenige schlossen sich stärkeren Gruppierungen wie der Yakuza an, andere wurden zu Rōnin und bewahrten ihr Wissen im Verborgenen, indem sie es nur innerhalb der Familie oder an besonders vertrauenswürdige Schüler weitergaben.

So überdauerten die Techniken, Prinzipien und geistigen Werte des Ninjutsu bis in die heutige Zeit – als lebendige Tradition einer Kunst, die Anpassung, Achtsamkeit und Überleben lehrt.

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Ninjutsu zu trainieren bedeutet auch, sich der historischen Dimension der Kampfkunst zu widmen.

Die Entstehung des Ninjutsu

Fähigkeiten wie Tarnung, Heimlichkeit und Überleben wurden über Generationen hinweg mündlich und praktisch vermittelt. Ab dem 16. Jahrhundert wurden zentrale Inhalte des Ninjutsu erstmals systematisch in schriftlicher Form festgehalten. Diese sogenannten Densho wurden meist innerhalb von Familien oder Clans weitergegeben.

Ein zentrales Dokument ist das Bansenshūkai aus dem 17. Jahrhundert, das als Zusammenstellung des Wissens der Iga- und Kōga-Traditionen gilt. Es behandelt unter anderem Spionage, psychologische Einflussnahme, Umweltbeobachtung und nächtliche Operationen.

Damit entwickelte sich Ninjutsu von einer Sammlung praktischer Fähigkeiten zu einer strukturierten Disziplin.

Ninjutsu lebt weiter – nicht, um zu zerstören, sondern um zu schützen

Mit dem Ende der Kriege verblasste auch die Zeit der Ninja. Doch ihre Lehren überlebten – gehütet von wenigen, die das wahre Wesen des Ninjutsu verstanden. Einer von ihnen war Fujita Seiko, der letzte bekannte Meister dieser geheimen Disziplin. Er wurde 1898 geboren und diente als Elite-Ninja der Taisho-Regierung des kaiserlichen Japan. Er starb 1966. Er war nicht nur ein hoch angesehenes Mitglied der japanischen Kampfkunstgemeinschaft, sondern auch Forscher und Autor.

Ein anderer ist der sehr bescheidene Jinichi Kawakami, der heute noch lebt – 21. Großmeister des „Koga Ban“-Clans und Ehren-Direktor des Iga-Ryū Ninja Museums in Japan.

Das Erbe und der Geist des Ninjutsu leben weiter – nicht als Werkzeug der Zerstörung, sondern als Schule der Disziplin, der Klarheit und der unsichtbaren Stärke, die auch heute noch im Verborgenen wirkt.

Einzigartig: Historische Genauigkeit trifft Authentizität

Für alle, die sich für Ninjutsu interessieren und Wert auf historische Genauigkeit und echte Authentizität legen, bieten Schulen wie die Iga-ryū oder Kōka-ryū, vertreten durch Meister wie Jinichi Kawakami und den Japan Ninja Council, faszinierende Einblicke in die wahre Kunst der Ninja.

Jinichi Kawakami, heutiger Hüter und Leiter der Banke Shinobinoden, gilt als der letzte bekannte Träger des klassischen Ninjutsu. Zwar stammt er nicht aus einer alten Ninja-Blutlinie, doch erhielt er bereits als Kind das geheime Wissen von Masazo Ishida – einem Medizinhändler und letzten wahren Meister dieser verborgenen Kampfkunst. So lebt die Kampfkunst der Schattenkrieger weiter: verborgen und unbesiegt im Fluss der Zeit.

Unsere Aufgabe ist es, die wahre Essenz der Ninja und die einzigartige Kunst des Ninjutsu zu bewahren und weiterzugeben – fernab von Mythen und Popkulturklischees. In unserem Ninjutsu Training in Linz vermitteln wir die Prinzipien und Techniken dieser faszinierenden Kampfkunst auf authentische, respektvolle und geschichtstreue Weise.

So eröffnen wir Menschen den Zugang zu einer der effektivsten und vielseitigsten Kampfkünste – direkt hier in Linz.

NINJA: Die besondere Stärke der Ninja

Der Begriff Ninja (忍者) setzt sich aus den Schriftzeichen nin (忍) für „Ausdauer“, „Geduld“ oder „Verbergen“ sowie ja (者) für „Person“ zusammen. Wörtlich bezeichnet der Begriff somit eine „Person des Ausharrens“ oder „des Verborgenen“. Diese Bedeutung verweist bereits auf die grundlegende Funktion der Ninja: das verdeckte Handeln zur Sicherung von Informationen, zum Schutz eigener Interessen oder zum Überleben in konfliktreichen Situationen.

Ein Teil des überlieferten Wissens über Ninjutsu geht auf die Yamabushi zurück. Japanische Historiker gehen heute davon aus, dass Ninja keine eigenständige Kriegerklasse im Sinne eines festen Standes waren. Sie definieren die Ninja als Kriegsbauern, die sich den schwierigsten Bedingungen anpassen konnten. Um sich vor der Übernahme durch Kriegsherren zu schützen, sammelten sich Gruppen in  bewaldeten Bergen. So entwickelten sie im Laufe der Jahrhunderte eine geheime Kampfkampfkunst, deren erstes Ziel der Schutz von Besitz und Leben war.

Ninja waren durchweg hervorragend im Nahkampf ausgebildet und beherrschten außerdem den Einsatz verschiedenster Waffen. Aber ihre wahre Stärke lag in Wissen, Anpassungsfähigkeit und der Fähigkeit, jede Herausforderung zu überstehen.

Ihre Ausbildung umfasste Tarnung, Täuschung, Orientierung, Beobachtung sowie psychologische und taktische Methoden. Der offene Kampf spielte dabei eine untergeordnete Rolle.

In den Regionen Iga und Koga (heute Präfektur Mie und Shiga), die als Geburtsorte des Ninjutsu gelten, befanden sich mehr als 50 Ryus (Stile), die diese geheime Kunst praktizierten. Zeitgenössische Chroniken und spätere militärische Handbücher deuten darauf hin, dass dort aufgrund geografischer Isolation und lokaler Autonomiestrukturen spezialisierte Formen der Selbstverteidigung und verdeckten Kriegsführung entstanden.

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„Ninjutsu ist eine Methode des Überlebens, nicht der Zerstörung.“ — Traditionelle Lehre aus Iga-Kōga.

Ninja und Samurai: Ein differenziertes Verhältnis

Die häufig dargestellte Gegenüberstellung von Ninja und Samurai als grundsätzliche Gegner entspricht nicht der historischen Realität. Vielmehr bestanden zahlreiche Überschneidungen. Viele Ninja entstammten Samurai-Familien oder waren selbst Samurai, die neben ihren regulären militärischen Aufgaben auch verdeckte Tätigkeiten ausübten. In Zeiten politischer Instabilität ergänzten manche Samurai ihre Ausbildung bewusst durch Kenntnisse des Ninjutsu, um ihre Einsatzmöglichkeiten zu erweitern.

Gleichzeitig existierten Ninja, die bewusst außerhalb des Samurai-Kodex (Bushidō) agierten und pragmatische Lösungsansätze gegenüber normativen Ehrenvorstellungen bevorzugten. Während der japanischen Bürgerkriege, insbesondere in der Sengoku-Zeit (15.–17. Jahrhundert), griffen Daimyō und Kriegsherren regelmäßig auf Ninja zurück, um unkonventionelle Aufgaben zu erfüllen, die regulären Truppen nicht anvertraut wurden. Sie verwendeten unkonventionelle Methoden sowie psychologische Kriegsführung, um Gegner zu täuschen, zu verunsichern und strategische Vorteile zu sichern.

Ein gut dokumentiertes historisches Ereignis sind die Feldzüge Oda Nobunagas gegen die Region Iga (1579–1581). Nobunaga betrachtete die dortigen Ninja-Gemeinschaften als politische und militärische Bedrohung. Diese militärischen Aktionen führten zur Zerschlagung lokaler Strukturen. Überlebende Ninja zerstreuten sich anschließend und traten in den Dienst verschiedener rivalisierender Clans, wodurch sich ihr Wissen und ihre Methoden weiter verbreiteten.

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„Ein Shinobi bewegt sich im Verborgenen – geführt von Lautlosigkeit, Absicht und den Lehren des Ninjutsu.“

Die Balance von Kampf, Wahrnehmung und innerer Ruhe

Die Ninja vereinten Kampffähigkeit mit außergewöhnlicher Wahrnehmung – eine Kombination, die ihnen in jedem Kampf sowohl psychologischen als auch physischen Vorteil verschaffte. Ihre Stärke kam vom Herzen eines Kriegers, doch oft entschied ihre Ruhe im Chaos über Sieg oder Niederlage. Sie waren Männer des Friedens und der Harmonie – wer diese Balance verlor, verlor auch die besonderen Kräfte, die sie über Jahre entwickelt hatten.

Jahrhunderte voller Kampf und Gefahr schufen Techniken, die Leben retteten.

Mythos und Wirklichkeit der Ninja

Das heutige Bild der Ninja ist stark durch Literatur, Theater und moderne Popkultur geprägt. Historische Quellen – darunter Kriegschroniken (gunki monogatari), militärische Handbücher wie das Bansenshūkai (1676) sowie regionale Überlieferungen – zeichnen jedoch ein deutlich nüchterneres Bild: Ninja waren funktionale Spezialisten innerhalb der militärischen und politischen Realität ihrer Zeit.

Historisch betrachtet waren Ninja keine mythischen Krieger, sondern funktionale Spezialisten mit klar definierten Aufgaben. Sie wurden als Spione und Kundschafter eingesetzt. Ihr Ziel war nicht das wörtliche „Verschwinden“, sondern die konsequente Vermeidung von Aufmerksamkeit. Durch Täuschung, Verkleidung, leises Vorgehen und Schnelligkeit beeinflussten sie das Geschehen im militärischen Umfeld. Ihre Tätigkeit war mit hohen Risiken verbunden, oft undankbar und stets von strikter Geheimhaltung geprägt.

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Nicht der Schatten macht den Ninja – sondern die Haltung, die darin verborgen liegt.

Die Kunst der Unsichtbarkeit und der unbesiegbare Geist des Ninja

Die Ninja, auch Shinobi genannt, galten als die „Schattenkrieger“ der feudalen Gesellschaft Japans. Im Gegensatz zu den Samurai waren sie Experten in Tarnung und Heimlichkeit und spezialisierten sich auf Spionage, Sabotage und Attentate. Über sie existieren zahlreiche Legenden und Mythen, deren Wahrheitsgehalt aufgrund ihrer geheimnisvollen Natur schwer festzustellen ist.

Die bedeutendsten Zentren der Ninja, in denen verschiedene Clans und Familien entstanden, lagen im südlichen Gebiet der Provinzen Iga und Ōmi. Ihre Blütezeit erlebten sie während der Sengoku-Periode, der Zeit der Streitenden Reiche, zwischen 1450 und 1615. In dieser Phase war die Macht des Shogunats stark geschwächt, und die Daimyō führten erbitterte Kämpfe um territoriale Vorherrschaft. Während die großen Armeen über die Reisfelder zogen, konnten die Ninja unbemerkt in Burgen eindringen, um deren Herren auszuschalten oder zu vernichten. In feindlichen Militärlagern sorgten sie für Panik und Angst. Die Daimyō, die sie engagierten, waren sich der Fähigkeiten und Aktivitäten ihrer Ninja bewusst. Um zu überleben, mussten sie die von ihnen angewandten Techniken und ihre Gegenmaßnahmen kennen.

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